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Unser Jugendabteilung

Wir sind 23 Jugendliche im Alter von 7 - 18 Jahren.
und treffen uns im Abstand von 14 Tagen (außer in den Schulferien), an unserem Vereinssee.
An Gewässerreinigungen, Fischerfest und anderen Aktivitäten unseres SF-V nehmen wir rege teil.

Eifrig waren die Jungangler des Sportfischer-Vereins Petri Heil am Samstagmorgen bei der Sache, um die nach der Baumfällung am Teich hinter dem Michelstädter Waldschwimmbad angefallenen Äste einzusammeln und zu Schreddern. (Foto. Gerd Waßner)
Alle in einem Boot: Bürgermeister Stephan Kelbert und einige Jungangler und dahinter die Betreuer und Vorstandsmitglieder des Sportfischer-Vereins Petri Heil Mümlingtal nach der Besiegelung der Teichpatenschaft. (Foto: Gerd Waßner)

Im November 2009 übernahmen  die Jungangler des Sportfischer-Verein Petri Heil Mümlingtal die Patenschaft für den Teich hinter dem Michelstädter Waldschwimmbad, besiegelt per Handschlag zwischen dem Vereinsvorsitzenden Horst Kares und Bürgermeister Stephan Kelbert.

Das Gewässer ist stark verschlammt und der PH-Wert war im Sommer derart hoch, dass Gefahr für die dort lebenden Fische und Amphibien drohte. Vor allem der nicht standortgerechte Bewuchs mit Nadelbäumen, aber auch mit zu vielen Laubbäumen und Büschen wurde als die Hauptursache für die Misere ausgemacht. Als ersten Schritt zur Sanierung des Gewässers hat die Stadt in Absprache mit der unteren Naturschutzbehörde des Kreises und nach Vorgabe des örtlichen Revierförsters Anfang Januar durch einen einheimischen Fachbetrieb Bäume fällen lassen. Die Stämme und das andere verwertbare Holz wurden verkauft und sind mittlerweile abgefahren.

Am vergangenen Samstagmorgen ließen nun die Jungangler des Sportfischer-Vereins ihrer eingegangenen Verpflichtung erste Taten folgen. Mit ihren Betreuern waren die Kinder und Jugendlichen am Teich im Einsatz, um die übrig gebliebenen dickeren und dünnen Äste, die nach der Baumfällung rund um den See lagerten, zusammenzutragen und zu schreddern. Mit viel Eifer waren die Kinder und Jugendlichen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt bei der Sache und gegen die Mittagszeit war dank des großen Schredders, der von einer Asselbrunner Fachfirma kostenlos bereitgestellt wurde, von den Bergen von Ästen nur Haufen von Schreddermaterial übrig, das nun ebenfalls wieder verwertet werden kann. Als Belohnung für ihre Mühe erhielten die Kinder vom Verein eine Erbsensuppe und Würstchen.

Diesem ersten Schritt sollen weitere folgen, um das Gewässer zu sanieren. So soll der See, der von einer Quelle gespeist wird, abgelassen werden, um den Fischbesatz zu kontrollieren, aber auch um Unrat einzusammeln. Notwendig ist auch die Entfernung des vorhandenen Schlammes vor allem zum Abfluss des Gewässers hin, denn von der früheren Gewässertiefe von etwa drei Meter ist der jetzige Wasserstand weit entfernt. Doch für diese Arbeiten werden wahrscheinlich schwere Geräte gebraucht, die Kinder und Jugendlichen können hierbei allenfalls mithelfen. grs


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